LowPolis



Die Strecke bringt die Schnecke zur Strecke


Das Brot wollte so gern ein Toast sein. Das sollte dem Toaster ein Trost sein.


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von Mikael Niemi
Es lohnt sich doch, vor dem Urlaub einige Bücher anzulesen, um zu entscheiden, welches die Straßenlage der Familienkarre verbessern möge.



Endlich mal wieder unerwartet gute Ideen, ein richtiges schönes Lesebuch.

Würde Max Goldt Romane schreiben - so ungefähr würde ich mir das vorstellen.

  • Der Asteroid Wichssocke und die Albernheit von Sciencefictionnamen
  • Gebrauchtraumschiffe und ihre Technik
  • Der Point of no return bei den Roadern
  • Die Steine schlafen!
  • Das Gaganet (Alles schonmal dagewesen)
  • Die Holgersekte
  • Androidenaustricksübungen
  • 0,002  ,-)

Mit seiner Populärmusik aus Vittula ist er ja bekannt geworden, das werde ich dann bei Gelegenheit auch mal lesen - jetzt ist aber erstmal der passende Roman zu CERN dran: "Credo" von Douglas Preston.




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Monday, August 04, 2008 in Bücher  |  Permalink |  Comments (0)


die Welt zu verstehen
Habe ich als Werbeheftchen in der Buchhandlung gesehen. Hat mich
angesprochen.
Ausgesprochen
interessante Bücher gibt es da.

Dulcimer Strassenlaternen

Das Werbeheftchen kann man in einer Straßenbahnfahrt leicht durchlesen - ich werfe mal ein paar Stichwörter in den Listentopf:

  • Maschinenwinter. Warum Maschinen unsere Lebensverhältnisse verschlechtern.
  • Naturwissenschaften (Reduktionismus) versus Geisteswissenschaften (Holismus)
  • Das Verbrechen der Vernunft. Desinformation und Ignoranz als Zukunftsszenario einer Gesellschaft, die noch nie so leicht an Information und Wissen gelangen konnte.
  • Gespräche über die Physik am CERN. Higgs, hicks ...
  • Stabile Ungleichgewichte als Antrieb zur Evolution versus der Vorstellung des durch Menschenhand erzielbaren Gleichgewichtes, das Stillstand bedeuten würde.
  • Die Logik der Sorge. Der Verlust der Verantwortungsfähigkeit durch Medien im Überfluß. Überflüssige Medien, sozusagen ...
  • www.edition-unseld.de


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Tuesday, June 24, 2008 in Bücher  |  Permalink |  Comments (0)


ist schon vergangen.
Und das Buch hat mich immer wieder angelächelt. Wahrscheinlich wegen der Fender. Obwohl ich mir eher die Gibson gegeben hätte, hätte ich sie mir geben können. Jetzt könnte ich mir sie geben. Vielleicht gibt es sie ja mal hier. Bald. Nach so viel Zeit.



Jedenfalls ist das abgebildete Modell ganz schön häßlich. Und die von den Protagonisten favorisierte Musik, na, sagen wir mal - nicht unbedingt mein Geschmack.

Aber der Klappentext, der paßte.

Und das Buch im großen ganzen auch. Jetzt, ein paar Wochen, nachdem ich es gelesen habe, bleibt mir jene Szene noch gut im Gedächtnis, als sich die frisch gebackene Band mit Instrumenten eindeckt. Das ist wirklich köstlich, wie der verhinderte Ex-Drummer die Kunden so einschätzt und sich ihnen schließlich anschließt.

Ein Beispiel:
"Tag", sagte der, der durch das Fenster gesehen hatte. "Wir brauchen Instrumente."
"Wir haben welche", sagte Stoney.

Das Buch ist eine klasse Lektüre für über 40-jährige Doppelkopfspieler, die mal was mit Musik am Hut hatten und immer noch Lust haben, "Erinnerungen zu produzieren"


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Wednesday, June 18, 2008 in Bücher  |  Permalink |  Comments (0)


Welch seltsamer Dialekt


Bücherdialekt.

Knarz.

Dialektiktrick.
Dialektitick.


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Wednesday, May 07, 2008 in Bücher  |  Permalink |  Comments (0)


Forschungsschiff METEOR auf den Spuren der letzten Geheimnisse unserer Erde
Dieses Buch hatte ich schon mehrfach in den Händen und habe es dann erst gekauft, als es im Sternverlag im Grabbelregal stand. Ganz zu unrecht.




Aber so ist das leider. Das Layout des Titels ist einfach nicht so, daß es sich als sonst übliches Bilderbuch, das nicht gelesen werden wird, eignete.

Zum Glück, denn ich habe es gelesen. Vielleicht gerade deshalb.

Zuerst wollte ich den vermeintlichen ovalen Aufkleber abkniepeln, was mir aus bestimmten Gründen jedoch nicht gelang.

Warum erscheint der abgebildete Oktopus weiß? Weil er ein dunkelheitsgeprägter Albino ist? Glaube ich nicht. Oder bildet er das ihn anstrahlende Scheinwerferlicht ab?

Auch das würde ich gerne besser verstehen.

Das Buch erinnert mich irgendwie an den Layoutstil eines Lehrbuches; die Begeisterung der Autoren für das Thema ist herauszulesen und steckt an.

  • 60% aller Handelsschiffe können auf Grund ihres Tiefgangs den Panamakanal nicht mehr befahren
  • Warum verbleiben die Kontinente auf der Oberfläche, während der neu gebildete ozeanische Rücken gleich in der Subduktionszone wieder abtaucht? Und warum haben die Kontinentalgesteine eine geringere Dichte?
  • Nicoya-Rutschung
  • Der bakterielle Methanfilter, der den freien Methanaustritt verhindert (CH4, als Treibhauseffektgas bezeichnet, um den Faktor 24 effizienter als CO2. Oder in Mediamarktsprech: 2400% besser, Aldä, ischschör.)
  • Die vor Stolz strotzenden technischen Daten des Tauchroboters "Quest"
  • Die detaillierte Beschreibung von Experimenten zur Probenentnahme auf dem Meeresgrund inklusive der auftretenden Fragestellungen und dem Eingeständnis der Möglichkeit, daß es mißlingen kann. Der Berichterstattung, falls es mißlang.

    Berichterstattung. Nicht Erstattung.
    Etwas, das man heutzutage nicht hoch genug anrechnen kann. Siehe West LB (Nur Erstattung. Ohne Bericht. Dafür 5.000.000.000 EUR) oder Société Générale.
  • Was mir ein Kribbeln auf dem Rücken verursacht: Die Selbstorganisation von Radiolarien zu einem "Super-Organismus"
  • James Cameron (Titanic) forscht! Klasse.
  • Der echte Prof. Dr. Gerhard Bohrmann, bekannt aus Schätzings Roman
  • Hesiocaeca methanicola, ein echter "Eiswurm"


    Quelle: Wikipedia
  • Unterwasser-Asphalt-Vulkane
  • der kleine Fauxpas mit dem Zeichensatz in der Grafik auf Seite 114
  • Mounds und Scarps, Fische die anscheinend ohne Sauerstoff überleben? Neue zu erforschende Phänomene.



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Friday, February 08, 2008 in Bücher  |  Permalink |  Comments (2)


Das Gummipferd
  • Zentauren und der Trick, bei Jimmy etwas Luft abzulassen, um sich selbst als Zentaur zu tarnen
  • Maulwurfnasenwesen, ob Walter Moers das damals gelesen hat?
  • Irre Roboter, die flügelwachsende Elixiere entwickeln
  • Algennüsse
  • Termiten aus dem Weltraum mit Antigravitationsblasen-Raumschiffen, die Jimmy wahre Riesensprünge erlauben
  • Früchte, deren Verzehr Träume verursacht, deren Beginn man nicht merkt, es sei denn an kleinen Details
  • Kaktus-Gucklöcher
  • Menschenwesen, die sich verpuppen, um nach der Metamorphose als Schmetterling wiedergeboren zu werden, kurz:

Jimmy
Das Gummipferd






Tuesday, January 15, 2008 in Bücher  |  Permalink |  Comments (0)


Ohne Backup
Auf Backup hatte ich mich gefreut und es ließ sich auch während der Feiertage schnell
weglesen.
Weglegen
hätte auch nicht weniger Eindruck hinterlassen. Ich hatte mir angesichts der Lobhudeleien mehr versprochen.
Vielleicht ist das Sujet eines Disneyparks auch nicht so wirklich geeignet, um über die technische und vor allem menschliche Realisierung der Unsterblichkeit zu philosophieren.


Die Möglichkeit einer Insel

Da ist Die Möglichkeit einer Insel schon viel besser. Houllebecq kann so schön vor sich hin denken/schreiben. Was bei Doctorow bloßes Erzählen der Handlung ist, wird bei Houllebecq zur vielschichtigen Erörterung.

Am liebsten wäre mir zum Thema ein Mittelweg, eine leicht am Abend zu lesende Geschichte mit genug Tiefgang, um sich nicht zu langweilen, unterhaltend und dennoch Resonanzen in der Birne hervorrufend. So eine Art Walter Moers für Zukunftsliteratur, das wäre schön.


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Monday, January 07, 2008 in BücherMenschseinZukunft  |  Permalink |  Comments (0)


Elektronen gibt es hier nicht
Endlich wieder mal ein Gruselbuch. Was am schlimmsten ist: Ich habe den kalten Hauch des Flieders schonmal gelesen. Und wußte nur noch, daß es mir gefallen hatte.
Sehr praktisch, wenn man einfach alles wieder vergißt. Dennoch fällt es mir schwer, generell ein Buch zweimal zu lesen. Soo gut hatte es mir dann nun auch nicht gefallen, das hätte ich nämlich doch noch gewußt.

Gruselbücher sind auch gar nicht so leicht zu finden. Heute im Sternverlag mal nachgefragt und bestätigt bekommen, daß es "Grusel" als Rubrik nicht gibt. Fantasy - ok. Thriller - jaja. Und Grusel? Da muß es doch mehr geben als Lovecraft und Poe?

Immerhin habe ich einmal nach dem kalten Hauch des Flieders in "Elektronen gibt es hier nicht" von Kenn Amdahl gelesen, damit ich einschlafen kann. Kommt nicht so häufig vor, vor allem nicht in diesem Dusseldorfambiente ...


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Wednesday, December 12, 2007 in Bücher  |  Permalink |  Comments (0)


Höchstpersönliches.
Wieviele Menschen gibt es wohl, bei deren Nennung einem das Wasser in den Augen steht?
Wenn man nur sagt: Das ist ein ganz lieber Mann?

In diesem Buch beschäftigt er sich mit Religiösitat. Seiner.



Und erzählt so, daß man ihn buchstäblich sprechen hören kann. Und wer das nicht kann, der kann es dennoch, denn noch befindet sich eine CD im Buch. Eigentlich bloggt er, deshalb tummelt er sich schon seit längerem in meiner Blogrolle.

Gott schweigt.
In allen Sprachen.
Herman van Veen


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Sunday, December 09, 2007 in BücherGebrochene WorteMenschseinMusike  |  Permalink |  Comments (0)


Garantiert ungefährlich bei Gebrauch nach Vorschrift.
Was früher Science Fiction war, wird wahr.

Mein liebster B-Film.


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Saturday, December 08, 2007 in BücherDie Filme  |  Permalink |  Comments (0)


Genau.

DAS hatte ich bei "Nach der Bombe" gemeint.

Bei Vians Aufruhr in den Andennen, das ich zur Hälfte gelesen habe, mußte ich schon mehrmals vor mich hinschmunzeln, weil es einfach so phantasie- und humorvoll geschrieben ist.

Dabei habe ich noch gar nicht mitbekommen, worum es eigentlich geht.
2 Männer fahren mal hier- und mal dorthin, um irgendwen zu treffen.
Alles im sehr elegant-grotesken Ambiente.

Die brillanten Ideen von Philip K. Dick, kombiniert mit dem Humor und der Ausdrucksfähigkeit von Vian, gibt es sowas?

Oder noch besser: Kennt jemand so jemand?


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Wednesday, November 28, 2007 in Bücher  |  Permalink |  Comments (0)


kam mir etwas dröge daher.
Bis ich nochmal nachlesen mußte: wie war das jetzt?



  • Ein technisch versierter Phokomelus.
  • Ein Zwillingsbruder, der irgendwie doch im Mädchen auch körperlich existiert.
  • Ein durchgeknallter Wissenschaftler, der mit Gedanken Realitäten schafft.
  • Und ein hilflos um die Erde kreisender eigentlich Marsreisender, der zum Tröster der Nationen wurde.

Aus dem Nachwort von Dick:

"Nicht Hoppy ist schlecht, sondern es ist schlecht, daß er Macht hat."


Insgesamt mußte ich mich jedoch durch dieses Buch hindurchquälen.

Es ist schade, daß Dick generell nicht so schön "literarisch" schreibt; dadurch geht die Brillanz seiner Ideen ungerechtfertigterweise leider etwas unter.


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Monday, November 26, 2007 in Bücher  |  Permalink |  Comments (0)


Reise über eine unbevölkerte Erde


Ein paar interessante Aspekte:
Vor ca. 13.000 Jahren begann ein plötzliches Massensterben unter großen, überdimensionierten Säugetieren, die es bislang noch gab: Z.B. Biber, so groß wie heutige Bären, das Wollmammut (10 Tonnen) oder das Bodenfaultier (6 Tonnen). Der Grund: Die Ausbreitung der Hominiden.

In Kappadokien gibt es riesige miteinander verbundene Untergrundstädte, 18 Stockwerke und 85 Meter tief.

Reifen werden noch lange auf der Erde bleiben, weil durch die Vulkanisation die Polymerketten so lang sind, daß sie bislang noch von keinem Bakterium abgebaut werden können.

Ein Seegebiet, etwa so groß wie Texas, die sog. Rossbreiten, ist komplett zugemüllt. Charles Moore hat eine Woche lang das Gebiet durchquert und ist wie mit einem Eisbrecher durch die schwimmende Mülldecke gefahren. Das Problem: Der Kunststoff wird im Meer nicht abgebaut, sondern nur zerkleinert und gelangt direkt in die Nahrungskette.

Interessant auch die nukleare Verseuchung durch über 400 AKW's, die ihr Plutonium alle in die Umwelt abgeben würden, wenn sie nicht gewartet würden. Und bis Plutonium zerfällt, kann man lange warten.

Teeplantagen in der Türkei waren so gleichmäßig verstrahlt, daß man in der Ukraine die Dosimeter mit türkischen Teebeuteln eichte.


Klathrate

Die freiwillige Bewegung zur Ausrottung der Menschheit
... als Gegenpart zum Irrtum, daß Ressourcenknappheit und ungehemmtes Wachstum zusammen funktionieren könnte.

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Thursday, November 01, 2007 in BücherDie Natur  |  Permalink |  Comments (0)


Eine Verschwörungstheorie.
Auf den Gedanken bin ich bei der Betrachtung des Buchumschlages gekommen:



Was fällt auf? Die Ledermäuse fliegen auf dem Umschlag bald hier und auf dem Einband bald dort!

Gibt es etwa einen geheimen Code, würde man die Strichelung der differierenden verdeckten und unverdeckten Dachziegel mal dechiffrieren?

Und noch ein Anzeichen für eine geheime versteckte Botschaft:
Auf Seite 357 spricht Eißpin mit der Stimme der Schneeweißen Witwe!

Doch damit nicht genug: Ist es doch (über)lebenswichtig und die Kernaussage des Romanes, daß die Spannung mit der Zunahme der Kratze und des Mondes ebenfalls zunimmt, so sitzt Echo doch tatsächlich auf Seite 103 vor einem abtörnend romantisch abnehmendem Mond!
(Die kleinen Mondphasen lassen jedoch darauf schließen, daß die Geschichte länger als eine Mondphase dauert und es von daher schon möglich gewesen ist, daß sie noch bei abnehmendem Mond begonnen haben könnte. Das weiß wohl nur Gofid Letterkerl, könnte man ihn noch auskochen und befragen)

Sehr gefallen hat mir jedoch die gelborange Bemalung der oberen Seitenränder, die bei jedem Seitenumschlag ein Geräusch der Entjungferung von sich gaben ...


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Saturday, October 20, 2007 in Bücher  |  Permalink |  Comments (0)


hat sich Linda Fox ausgedacht
Hat Valis die hier etwa inspiriert?



Und einen sich in Umlauf befindlichen Spruch habe ich nun hier gelesen und erscheint mir als die früheste mir bekannte Originalquelle:

Fromme Menschen sprachen zu Gott, verrückte Menschen glaubten, daß Gott zu ihnen sprach.




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Tuesday, August 28, 2007 in BücherMenschseinZukunft  |  Permalink |  Comments (0)


Voluminöses Aktives Lebendes Intelligenz-System.
Kurzer Zwischenbericht:
Ich bin beeindruckt; bei ca. 1 cm bleibe ich immer wieder stecken, weil das Buch Inhalt hat.

  • Zum nicht lesen und vergessen.
  • Nicht zum lesen und vergessen.
  • Nicht vergessen zu lesen!

Da bleiben beispielsweise diese verwackelten Gedanken hängen:

1) Gott existiert nicht.
2) Und im übrigen ist er sowieso dumm.

Der Unterschied zwischen Normalität und Wahnsinn ... ist flüchtiger als ein Phantom. Vielleicht existiert er nicht einmal - vielleicht ist er ein Phantom.

Was also, wenn es Lebensformen mit hochentwickelter Mimikry gab?

Realität ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört, daran zu glauben.



Und so weiter. Ich habe schon wieder die Buchränder bunt bemalt und beschriftet.

Ach - und Mother Goose steht mir gerade bevor.

KÖNIG - ?

Gibt einen Nussenschnaps für den richtigen Kommentar ,-)


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Monday, August 13, 2007 in BücherDie NaturMenschseinZukunft  |  Permalink |  Comments (3)


Ich bin ein Teil des Waldes
Im Sternverlag zigmal daran vorbeigeschlichen. Und des öfteren klammheimlich reingelunzt. Das Buch war nämlich nicht verschweißt, aber auch nicht verschwitzt - dank seine Materialisation als Nicht-Taschenbuch wurde mir dieser Konflikt erspart.



Obwohl am Anfang gleich diese typische Indianersicht auf unser kapitalistisch geprägtes Denken verklischeetisiert wird und obwohl ich Bärte total doof finde und obwohl ich der Homöopathie und Bachblüten nichts abgewinnen kann, so erfreut mich dennoch die schlichte Offenheit und Darstellung seiner Sichtweise. So wie damals bei C64-Data-Becker-Büchern zwischen seitenweisem Gelaber dann auf 1 Seite geballte Information geradezu komprimiert auf einen einschlug.

Z.B. die Schafgarbe, die eigentlich jeder in seinem Garten als Unkraut mißachtet. Würde mich auch nicht wundern, wenn man die im Gartenkonsumcenter nicht kaufen kann. Wie sollte die dann wertvoll sein?

Sehr schön auch der Aufenthalt in Amerika mit amerikanischen Amerikanern, köstlich!

Das hat mich sein Buch nach ca. 1cm gelehrt: Ich verstehe, warum die Blätter als "Augenbraue der Venus" bezeichnet werden. Die Blätter sehen wirklich so aus. Mich erinnern sie außerdem an die Klammerkonstruktion von chirurgischen Wundaufhaltezangen. Und mir fällt immer wieder auf, daß alles vor mir offen daliegt.

<ähh>
Fällt mir gerade auf: das hatte ich gedanklich nicht auf die Wundaufhalteklammer bezogen, sondern darauf, daß man im Alltag eben die Natur völlig ausklammert Klammer auf Die Klammer klammert aber heute Klammer zu, während man sich in rechtwinkligen Refugien mit irgendwas beschäftigt
</ähh>

Ich muß es nur sehen. Sehen wollen. Ne is schon klar: Ich will.
Wir sind alle nur zum Leben hier.

Immer wieder gerne gehört ob des Textes und der Musike.


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Tuesday, June 26, 2007 in BücherDie NaturMenschsein  |  Permalink |  Comments (0)


ist Professor. Für Physik.
Russell Stannard hat ein schönes Buch geschrieben, auf welches ich ohne diese Tanzaufführung nicht aufmerksam geworden wäre.

Das Buch werde ich in Kürze vorlesen, also in ein paar Jahren.

"Durch Raum und Zeit mit Onkel Albert"



Vielleicht hilft es, Interesse zu wecken, sich mit wichtigem zu befassen.
Sich mit unfassbarem zu befassen. Wenigstens den Keim der Hoffnung auf die nächste Generation zu säen.

Da befassen wir uns doch lieber mit fassbarem, nicht wahr?

Nicht wahr.
Die Wahrheit für die einfachen vielleicht. Und die, die es sich einfach machen. Die Welt ist unfassbar, Menschen schon. In Lagern, zu ihrem besten.

Zu befassen? Zu fassen?
Sich mit der Erfassung der Massen zu befassen?
Massenerfassung der Massen durch erkennungsdienstlichen Dienst?
Dienstlicher Dienst durch dienstliche Diener. Erkennungs-dienst-lich. E-Maßnahmen. Maß nehmen. Muß Maß nehmen.
Muß nehmen.
In Maßen.
Soll ja keiner merken.
Und man kann ja viel sicherer bei ebay konsumieren, woll?

Erkennungsdienst.
Dienst an der Erkennung.
Erkennung!

Erkenntnis.

Was für Verbrecher. Ich vergaß - ich bin ja einer, es sei denn, ich könnte monetär das Gegenteil beweisen. Zuviele Umlaute und zuviel Konjunktiv, meine Herren!

Meine Herren. Hätte das ein Medienecho gegeben vor 20-30 Jahren, hätte man jeden wie einen Verbrecher behandelt, Fingerabdrücke abgenommen und in den Archiven gelagert, am besten noch mit Verbrecherfoto.

Also so wie nächstes Jahr; wer will nochmal mit einer Salami in das Monsantoland verreisen? Oder etwa nach Schäublien? Von Personalcomputer zu Personalausweis. Bei Tron konnte man den Identitätsdiskus wenigstens noch wegwerfen.

Ich hoffe, es ist denjenigen, auf die ich nun verlinke, nicht unangenehm (wenn ja, dann bitte sagen), daß ich an dieser Stelle auf sie verlinke, man will ja nicht Schuld sein an den Kosten für die Wiederherstellung der Wohnungstür.

"Die Wut ist jung", sagte einmal Lore Lorentz, zwei Beispiele, erst differenziert und direkt, dann subtiler und humorvoll, wie ich finde.

Imperialisten eingesperrt, Protest sinnlos
Pssssst!


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hat mich nicht so berührt wie das Picknick am Wegesrand.
Im Vorwort hieß es sinngemäß, einen Klassiker würde ausmachen, daß er auch ohne den geschichtlichen Kontext als solcher verstanden würde. Habe ich aber nicht. Nicht wirklich jedenfalls.

Und das trotz aller Wirtschaftsmacht zum Trotze und zum Glück.



Nicht, daß mir das Buch nicht gefallen hätte, den Mut bringe ich inzwischen auf, ein Buch einfach nicht weiterzulesen, wenn es mir nicht gefällt.

Obwohl ich auch Bücher nicht weiterlese, selbst, wenn sie mir eigentlich mehr gefallen als dieses. Das Gefallen scheint demnach also nicht das einzige Kriterium zu sein.

Doch die Suche nach Sinnhaftigkeit und die Erkenntnis der Sinnlosigkeit unseres Lebens kleidet sich bei mir in anderen Farben.

Hier spielen keine Gegner, es spielen Partner, Verbündete, sie haben dasselbe Ziel, niemand verliert, alle gewinnen nur ... außer denen natürlich, die den Sieg nicht mehr erleben.



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Wednesday, May 16, 2007 in BücherZukunft  |  Permalink |  Comments (0)


Philip K.Dick
Gefällt mir noch besser als UBIK.
Völlig gefährlich bei unsachgemäßer Anwendung.

Werden wir uns auch in Wortspielrätseln verfangen, wie z.B. "Gewinnschnabel Froh"?

"Ich laufe einfach aus,
wie ein Zeitschriftenabonnement."





Hat dieser Mann gute Ideen gehabt:

  • Die Fenstersimulationen in den Wohnbunkern, die dreidimensionale Aussichten virtualisieren - aber auch gewartet werden müssen.
  • Die Aussichtslosigkeit, sich mit einem erzürnten Bett zu streiten und eben das Schlafprogramm ablaufen zu lassen. Ein zentraler Traum, von allen geträumt und mit Werbung versehen bzw. finanziert.
  • GLIMMUNG
  • 4D-Schach


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Tuesday, April 24, 2007 in BücherZukunft  |  Permalink |  Comments (0)


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Scheiße, nichts mehr wie früher ...