Sex. (Sorry, der googleschen Aufmerksamkeit geschuldet, der ich allerdings nichts schulde, geschweige denn deren Frontend seit Wochen mal begutachtet hätte. Ja hätte ich mal ...) Habe heute Lust, mal was zu erklären: Zählt doch mal die Anzahl der Blitze während der Belichtung des unteren Bildes.)
Viel interessanter jedoch ist dies:
Diese unsere völlig unbeachtete Plancksche Quantisiierung unseres analogen Lebens hin zum digitalisierten Quentchen. Ein Quantum Trost? Mitnichten!
Vernichtet. Unser Quentchen Hoffnung auf die genetisch angestammte Analogität unseres analogen Daseins.
Schwachsinn aus Tradition. Schwachsinn muß nur lange genung durchgezogen werden - dann verstummen sogar die Kritiker.
Beispiele:
Heino
Kohl
War der Einkauf in Ordnung? Natürlich, liebste K-Kassiererin, die Du nicht etwa arbeitest, weil Du mußt, sondern ein vollständiges Mitglied unserer Gesellschaft sein möchtest und Dich auf diesem Wege selbstverwirklichen kannst, es gibt doch nichts schöneres, als den Golfstrom des Warenkreislaufes in Gang zu halten, woll ey?
Heute war nach langer Zeit endlich wieder eine Ohrenmaus-Probe mit Birgitt Stamm in der Tonhalle.
Gefreut hatte ich mich, wieder echte Musiker zu sehen; diesmal sollten es gelassene Bläser sein. Doch sein gelassen haben sie es.
Schade, denn genau darum ging es: mit den Musikern vor Ort unter Auftrittsbedingungen üben zu können.
Doch noch schlimmer sollte es kommen. Nicht nur kamen die Musiker nicht, auch die runde Rotunde konnte nicht betreten werden. Betreten hingegen die Gesichter.
Eine melaminharzbeschichtete runde Theke manifestierte sich als Ehrerbietung des Mammons. Na bitteschön: die wunderschöne Akustik in der Rotundenmitte darf sich nun des Brummens der Kühlschränke erfreuen. Herr Uecker dreht sich auf seinem Nagelbett um ...
Aber interessante Technik. Weniger bei den Blümchen denn bei den Männchen. Die bilden nämlich ein gekoppeltes chaotisches Pendel und erzeugen höchst ansehliche unvorhersagbare zufriedene Schaukelbewegungen. Na wenigstens die.
Wetter juut. Auf dem Weg zur Suffkneipe am Fischladen vorbei, der mir ein leichtes Ferienstimmungsvorfreudekribbeln in den Bauch geduftet hatte.
Und da waren sie ja schon fast alle da, siehe Links oben. Also die Links dort oben, nicht links oben die Links. Obwohl die auch alle interessant sind. Der verschollene Film ist aufgetaucht, juchuu, es waren bloß die Einblendungen ausgeblendet, weshalb ich vor lauter Verblendung nicht gemerkt habe, was Film und was Bild war: Vorhang auf für Don Hennes!
Leider macht mir Riva nur 4:3-Formate, da kommen dann schonmal Eierköppe bei raus ,-)
Und hier ein paar Bilderchen. Habe dafür ein Photoalbum angelegt. Die Bilder sind unbearbeitet, harren also noch aller Gradation sowie Befilterung und können per Dropdown auf Originalgröße gebracht werden. Falls sie jemand downloaden wollen sollte ...
Und wer hätte nicht fürs Leben den Unterschied zwischen Hüpfen und Springen gelernt?
Wer dabei war und Bilder haben möchte, kann das hier hineinschreiben. Bitte mit echter Absendeadresse, weil die Mail sonst gleich gelöscht wird. Schön wäre es, wenn in der Mail auch noch der Name der Initiatorin genannt werden könnte, damit ich weiß, daß die Anfrage ernst gemeint ist. Ein virtuelles Captcha; als ob das hier alles nicht schon virtuell genug wäre und nur eine bloße Krücke im Vergleich zum erlebten Erlebnis. Wie der Name schon sagt ...
Mit sss. Braucht es hier aber gar nicht nach "neuer" Rechtschreibung.
Wie die Kulturschaffenden das bloß schaffen, daß man so geschafft ist, obwohl man nur da war und selbst nichts geschafft hat.
Heute waren wieder 2 wunderbare Vorstellungen in der Rotunde der Tonhalle. Das Thema war diesmal die Großstadt. Damit ist der Ohrenmaus-Zyklus von Birgitt Stamm und ihren Tanzmäusen für diese Saison erstmal beendet.
Und es war wie immer klasse. Die Studierenden aus der Schlagzeugklasse von Bert Flas haben es diesmal rund gehen lassen. Rotund gewissermaßen - inklusive durch die Luft wirbelnden Drumsticks und zerschmettertem KochMusikinstrument!
Filme und Bilder gibt es nächste Woche; bis dahin erstmal ein kleines eingebettetes Video von denen, an die mich die von heute (Achim Buschmann, Thomas & Steffen Welsch, Johannes Wippermann) erinnert haben und denen das Wichtigste anzumerken war: Es hat Spaß gemacht!
Mitten im öffentlichen Raum führt ein Weg ins Nichts ...
Welcher Größenwahn wollte wohl dort etwas erschließen? Würde sich mir gerne erschließen.
Hofgarten Düsseldorf
Ein Weg und noch ein Weg, abrupt in der Wiese endend. Jedoch akkurat gepflegt, vom Unkraute geflissentlich befreit und selbstverständlich abends beleuchtet. Nur die Erleuchtung will sich nicht einstellen. Fährt dort, am Ende des Weges, das Licht heraus, wenn es soweit ist? Oder öffnet sich die Luke zum idiotensicheren Bunker, wenn die kritische Masse (eben nicht) der Verblödung erreicht ist und sich die, die davon wissen, vermeintlich retten könnten?
Oder soll dort in naher Zukunft eine meiner Skulpturen aufgestellt werden? Die Marsianer von Olli Schulz landen? Deshalb ggf. die abendliche Beleuchtung?
Klasse Idee, die verschiedenen Protagonisten nicht nur durch das Instrument, sondern auch durch den Tanzstil darzustellen.
Der Hit waren die HipHop-Jäger.
Ich dachte vorher, daß auch die Musik entsprechend ausgerichtet sei, aber die Musiker blieben Prokofjew treu.
Und das war gerade das Interessante: Nach der Einzelvorstellung der Tanzstile mit entsprechender Musik wurden zu einem weiteren (klassischen) Stück von Prokofjew nochmal alle Tänzer auf die Bühne gebeten und haben ihren jeweiligen Tanzstil mit genau den Bewegungen zur vormals dazu passenden Musik, also klassischem Ballett, Modern Dance, HipHop, Afro Modern Dance und Salsa - jetzt zum klassischen Stück getanzt.
Und das hat soo super gepaßt! HipHop, getanzt zu Klassik. Das hatte was Völkerverständigendes.
während der desintegrierende schallfokussierende Bodendeckenfrequenzanalyzer das Frequenzspektrum in 3 Dimensionen auflöste.
Ein technisches Meisterwerk, das nicht nur nach Frequenz und Amplitude, sondern auch nach dem menschlichen Schönheitsempfinden des Wahrgenommenen unterscheiden und entscheiden konnte.
Die Stränge, das Gestänge fließt in den Tönen, stubst hoch und hinunter, läßt die Wahrnehmung verschwimmen. Man möchte den Klöppel holen und hören, ob es stimmt oder verstimmt.
So in den 70ern mit Papa in die alte Stadthalle spaziert und schonmal lunzen dürfen. Von der Oberkasseler Brücke wurden die Lochstreifenbänder in endlosen Schlangen herabgelassen. Jecker Datenschutz, sozusagen.
Im Arcari sitzen und das Etablissement von gegenüber beobachten, in dem die Bedienung wie ein leibhaftig gewordener Scherenschnitt herumläuft.
Hinter der im wahrsten Sinne des Wortes vordergründigen Kulisse schneebedeckter Tannen, die die harten Zeiten zeigen, fahren inzwischen die harten Männer mit ihren albern beleuchteten Motorrädern nach Hause, während sie gleich neben der Bergerkirche, die kein Aufsehen erregte, Aufsehen erregten.