LowPolis



Die Strecke bringt die Schnecke zur Strecke


Das Brot wollte so gern ein Toast sein. Das sollte dem Toaster ein Trost sein.


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war da ein Radio-Werbespot
einer Bank (no names, no pictures), die entweder mit einem Kredit oder einer Versicherung reklamierte warb.

" ... einfach und verständlich ..."

hörte sich herrlich nach

" ... einfach unverständlich ... "

an.
Sehr schön.

Kurze Zeit später hieß es dann " ... verständlich und einfach ..."
Schade, die hattens bemerkt.

Manchmal wird eben auch ein Schiefergrabstein ein schiefer Grabstein.


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Thursday, February 25, 2010 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeitenKonsumterror  |  Permalink |  Comments (1)


nicht nur im Supermarkt Regal. Egal.
Der Mensch hat es noch implementiert.
Implantiert.
Programmiert.
In den Genen? Jenen Genen? Oder in der erzählten Überlieferung?
Nein, es ist fundamental. Der Sommer geht zur Neige. Die Tage werden kürzer und unsere Chemie spult den Lebensrhythmus ab.

Wohlan! Jetzt ist die Zeit, die Vorräte für den Winter
zu bereiten.
Zuzubereiten.

Der Nussenschnaps ist bereitet. Vorrat für ein Jahr.


Nussenschnaps-Filterung

Bucheckern werden gesammelt;




die Maronen brauchen noch etwas.


juvenile Esskastanien

Die letzten Tomaten werden zu Ketchup verarbeitet und das letzte Estragon und Oregano sowie Salbei gleich mit.

Auch, wenn es eher klägliche Selbstversorgungsphantasien sind, es gibt ein wohliges Gefühl, eine positive Rückkopplung fürs Gemüt. So sei es.




Bar jeder Barschaft.


Frames sind böse.






Zufällig im Clemens Sels in Nüss entdeckt. Gut das.


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Sunday, August 16, 2009 in Die KunstKonsumterror  |  Permalink |  Comments (0)


So cool wie die tägliche Tass Kaff
Links: Verpackung mit komplettem Inhalt

Rechts: Verpackung mit komplettem Inhalt

Nun ja, was ich am Kaffee als Konsumobjekt schätze, ist seine effiziente Verpackung. Im orthogonalen Vakuumpack, zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Lange Haltbarkeit und maximal genutztes Volumen.

Auch kalter Kaffee: Daß das oben zu sehende Prinzip der Kaffeeerzeugung mit 3e reine Geldverschwendung ist.

Aus der Vergangenheit gelernt:
Maximale Volumenverschwendung bei ineffizientester Lagerhaltung mit verschwendetem Verpackungsmüllvolumen.

Ist ja egal, zahlt ja der Konsument.


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Thursday, January 29, 2009 in Konsumterror  |  Permalink |  Comments (0)


Zitat: "Unter den Toten sind 117 und unter den Verletzten bisher 744 Kinder."
In der von mir wegen der mutigen klaren Ansprache sehr geschätzten Rainer'schen Post habe ich eben etwas zum alljährlichen pikanterweise immer um die Weihnachtszeit herum stattfindenden Krieg gelesen.

Aber darum geht es mir hier jetzt nicht.

Sondern darum, daß ich diesen Artikel in der SZ normalerweise nicht gelesen hätte. Nicht wegen des Inhalts, obwohl das besser klänge, sondern weil ich von allen Seiten von Werbung umzingelt und angezappelt werde. Einen Screenshot lasse ich mal aus vorauseilender Abmahnwahnabwehr bleiben.


Also was haben wir?
  • Ein zappelndes Kopfbanner
  • rechts daneben einen Skyscraper, immerhin vom Kopfbanner entkoppelt und nicht so wie beim Spiegel um die Ecke scheinbar verbunden, weswegen ich seit langem Spiegel online nicht mehr lese
  • direkt rechts neben der Headline und der Subheadline und dem Bild, also dem Aufmacher, zappelt ein Flashbanner
  • mitten im Artikel, also extrem störend, wie der Name Störer bereits sagt, zappelt schon wieder ein Banner
  • ein paar Leerzeilen darunter hampelt das nächste Banner in der rechten Spalte herum
  • wer das durchgehalten hat und aus Versehen oder Todesmut weitergelesen oder auch nur gescrollt hat, wird von einem weiteren, inzwischen 6. Banner in der rechten Spalte verbraucherinformiert

Da kommen mir die beiden verschieden plazierten Google-Anzeigen schon beinahe wie Content vor.





Tuesday, January 06, 2009 in Befindlichkeiten  |  Permalink |  Comments (4)


Dieses Plattencover war einfach klasse und auch damals schon aktuell genug.



Also, was haben wir jetzt:

  • Sonnenschirm
  • Liegestuhl
  • Tisch
  • Badehose
  • Sonnenbrille
  • Druckerzeugnis
  • Amer bière
  • Prima boy
Dann kann es ja losgehen, das nächste Jahr ...


Tuesday, December 30, 2008 in BefindlichkeitenKonsumterror  |  Permalink |  Comments (0)


... so zerronnen.
Und ab aufs Gleis.
Spuren!


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Sunday, December 28, 2008 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeitenKonsumterror  |  Permalink |  Comments (0)


... tralalalala.
Bitte besinnen Sie sich ...










































... jetzt!




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Tuesday, December 23, 2008 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeitenKonsumterror  |  Permalink |  Comments (0)


Vor allem haben wir angst - und vor allem Angst.
Oh, Mr. Snoot, das ist ja phantastisch! Da weiß ich ja gar nicht, worüber ich mich zuerst aufregen soll. Jaa Nelly van Sale, ist das nicht unglaublich? Nur eine einzige Lebensberechtigungsnummer und soo viele verschiedene pekunäre Fehlentscheidungen für die Konsumenten.



Also was war jetzt so die letzten Tage, daß ich die Lust auf WDR2 ab 23:30 verloren habe?

  • Verbot von Glühlampen.
    Glühbirnen sind nämlich Lampen und Lampen sind Leuchten. Abgesehen davon, daß Leuchtstoffröhren kein kontinuierliches Spektrum abgeben und deshalb die angestrahlten Dinge so unnatürlich aussehen. Abgesehen davon, daß die Lebensdauer geschönt ist, vor allem bei häufigem Schalten. Abgesehen davon, daß die Leuchtdichte im Lauf der Zeit abnimmt. Abgesehen davon, daß bei einem Test der "Test" sogar Kandidaten dabei waren, die mehr Leistung verbraten haben als Glühbirnen, finde ich das Verbot auch prinzipiell nicht in Ordnung. Weil mir wiedermal keine Wahl bliebe. Das wäre ja so, als sollte ich mich bei Unterhaltungsmüll zwischen Saturn und Media Markt entscheiden. Eben. Keine Wahl.

    Was die Herren Politiker jedoch völlig ausgeklammert haben, ist das Quecksilber.

    Wie wiegen wir denn nun das Quecksilber im Hausmüll gegen die CO2-Emissionen auf? Wär doch mal was für eine Diplomarbeit in UHT, FH Gießen.

    Und was geschieht bei der Verbrennung von Quecksilber in den Müllverbrennungsanlagen? Verliert es dann seine Giftigkeit beim Einatmen?

    Lasset mir ein Licht aufgehen.
  • Die gefühlte fünfte Preiserhöhung der Rheinbahn, die die Dreistigkeit besitzt, mit dem Geldsparargument gegenüber dem Autofahren zu reklamieren werben.
  • Die Erhöhung der Strompreise.
  • Die Erhöhung der Gaspreise
  • Der Datendiebstahl und die hilflosen, geradezu rührenden Politiker-Ratschläge, man solle doch öfter mal auf den Kontoauszug gucken.
    Das erinnert mich an die "Experten"ratschläge bei der Gas- oder Strompreisabzocke, man solle doch einen günstigeren Anbieter wählen. Ist klar, ich wähle den, der nur um 49% statt 50% erhöht.
  • Der Umweltzonenaufkleber, den ich nun auch bald brauche, weil die Stadt gerade Geld für Schilder rauswirft. Schilda würde eher passen. Ich habe ihn noch gehabt, den orangenen Smogaufkleber, der damals 10 DM gekostet hatte. Natürlich waren die Grenzwerte so ausgeklügelt gewählt, daß sie nie überschritten werden konnten und dementsprechend immer alle fahren durften. So wie jetzt auch. Als ob sich wer an die Autofahrerlobby wagen würde.
  • Noch was? Bestimmt. Fängt ja bald eine neue Woche an ...


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Saturday, December 13, 2008 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeitenGedönsKonsumterrorWahrgenommenesactio est reactio  |  Permalink |  Comments (0)


daß man sich darüber gar nicht mehr aufregt. Also ich. Ich also. Also I.
Über das jüngst aus dem Fenster geworfene Geld.

  1. weil die Summen im Vergleich zur Alltagserfahrung unvorstellbar groß sind. (700 Milliarden. 700 kann man sich eigentlich schon nicht vorstellen. 700 x 1000 Millionäre? Also 700.000 Millionäre? Also jeder Einwohner Dusseldorfs und noch so manche Kölner wären Millionäre. Jeder Depp in der Straßenbahn ein Millionär. Du auch)
  2. weil ja nicht mit wirklichem Geld, sondern nur mit abstrakten Magnetfeldchen, also Daten "gehandelt" wurde.

Würde da mal einer handeln, wäre es eh aus mit dem Handeln.
Und die Virtualität dieses Unsinns ist der Unsinn.

Daher wird google und muß google konsequenterweise als nächstes ine Bank gründen.

Und konsequenterweise wird und soll das reale Geld verschwinden, Schritt für Schritt, Klick für Klick.

Das Geld wird einfach durch googles ersetzt:
1 google = 100 Nibbles.

Global. Universal. Zehndimensional.




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Saturday, September 20, 2008 in BefindlichkeitenKonsumterroractio est reactio  |  Permalink |  Comments (0)


Mit Cerealienbeschiss und Mooskratzmeditation.


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Sunday, June 01, 2008 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeitenGedönsKonsumterror  |  Permalink |  Comments (2)


Weichspüler
Also mir fällt dazu nur Lenor ein.
Oder vielleicht noch Nivea.


























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Friday, May 16, 2008 in FundstückeKonsumterror  |  Permalink |  Comments (0)


und gewallrafft.
Heute mal nach langer Pause mir wieder die ZEIT genommen. Die letzte (vielleicht auch einzige) des Bildexpressbüdchens, die haben sowas?
2 Flutschfinger und die Zeit, bitte. Macht 4 Euro 60. 9,20 DM, so ungefähr.
Das Eis reicht ca. 200 Meter. Das Papier bis zur eigenen Papierschöpfung. Zur Wertschöpfung. Zur Papierwertschöpfungskette. Je länger die Wertschöpfungskette, umso wahrscheinlicher die dort gelesene Lebenserfahrung.

Und nur einen Artikel gelesen. Diesen dafür von vorne bis hinten. Striche an den Rand gemalt. Damit mein Nachlaßverwalter mal entscheiden kann, was mir wichtig war.

Die Striche sahen ungefähr so aus:
|


Der Artikel ist gut.
Was heißt gut?
Ich glaube ihm jedenfalls.

Nur: Wie soll ein Prekarianer reagieren?
Boykottieren?

Boys kottieren.
Girls kokettieren.

Klar, mache ich - aber zum Konsum gezwungen werde ich weiterhin bleiben. Das ist ja der grundsätzliche Gewissenskonflikt.

Jaja, ich weiß, Tag der Arbeit  ...




Thursday, May 01, 2008 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeiten  |  Permalink |  Comments (0)


Tanz den Konsumili ...
Wieder etwas Glanz aus dem Land des Konsums, aber eine klasse Idee. Wenn einer mitmacht, würde ich das (mit)machen.

Einfach reinschreiben, die Zeit würde ich mir nehmen und Schäuble würde es auch nicht merken. Denn Kameras gibt es dort bereits ...

Oberbegriff: Herr Ober!






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Woll?
Marketing ...





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Saturday, April 05, 2008 in BefindlichkeitenKonsumterrorKulinarischesactio est reactio  |  Permalink |  Comments (0)


weil es zu wenig Profit bringt.
Sich diese Strategie einfallen zu lassen, fällt leicht. Ist durchschaubar und verwunderlich zugleich, da so offensichtlich.

  • Preis für Normalbenzin erhöhen, so daß er auf das Niveau von Superbenzin kommt. Damit Auto Normal daraus schließt, sich gleich das vermeintlich bessere Super zu kaufen, wenn es schon genauso günstig ist wie Normal, ne?
  • Anschließend den erwarteten Rückgang des Umsatzes mit Normalbenzin beheucheln. Ohhh, diese pösen pösen Autofahrer wollen einfach kein Normalbenzin mehr kaufen. Wirft sie zu Poden!
  • Zu guter Letzt den selbst generierten Vorwand dazu nutzen, um Normalbenzin nicht mehr verkaufen zu müssen.
Recht haben sie. Ich kann mich auch gar nicht mehr daran erinnern, wie es war, damals, als ich mit meinem normalbetankten Auto doch 14 Jahre lang tatsächlich ans Ziel gelangen konnte.
Sie haben Ihr Ziel erreicht.


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Wednesday, January 30, 2008 in BefindlichkeitenKonsumterror  |  Permalink |  Comments (0)


geht auf den Keks.
Ja, wo sind sie denn?

Die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung machts möglich, hier: Durchstrahlungsprüfung, allerdings im sichtbaren Bereich der elektromagnetischen Strahlung.

Die Durchstrahlungsprüfung ist geeignet zum Nachweis von volumenhaften Fehlern





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Tuesday, January 22, 2008 in BefindlichkeitenGedönsKonsumterror  |  Permalink |  Comments (0)


Auf meinem "Desktop" liegt eine gedruckte Meldung.
Nichtmal SPIEGELverkehrt. Und ich hoffe, auch nicht verkehrt.

Denn dort ist von 5000 Erkrankungen und 3 Toten die Rede, nachdem im finnischen Nokia durch einen Bedienunsfehler nur angeklärtes Wasser ins Leitungssystem des 30.000 Einwohner-Städtchens geflossen ist.

Auf englisch kann man es noch lesen, in deutsch kostet es schon: THE NOKIA VIRUS - Finnish Town Faces Fecal Foul-up


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Sunday, January 20, 2008 in KonsumterrorWahrgenommenes  |  Permalink |  Comments (0)


frisch geöffnet.
Füllhöhe marketingtechnisch bedingt.




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Thursday, January 17, 2008 in Konsumterror  |  Permalink |  Comments (0)


Jedenfalls, wenn man sie als von Computern abhängig postuliert.
Ohh, diesmal funktioniert meine Dose schon nach 8x booten. Und das schon nach 40 Minuten. Viel schneller, als man zum anheizen einer Dampflok brauchte.
Nachdem letztens nicht nur alle Mails gelöscht wurden, sind nun im Firefox die Lesezeichen verschwunden, herzlichen Glückwunsch, Microsoft.

Mein Fehler: Windows trotz mehrjähriger Nutzung nicht neu installiert zu haben? Wie gesagt: Hilfe, wir verschwinden.


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Wednesday, January 16, 2008 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeitenGedönsKonsumterrorWahrgenommenes  |  Permalink |  Comments (2)


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21:37-21:37 Wegen Umzug




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