Der böse James Bond-Gegner und der Ersatzböse James Bond-Gegner im Wettstreit um den besten Blumenschattenplatz? Eine Insel jenseits der Kalpa, in der Zone der Lügen? Dann wäre unsere Realität ebenjene Zone.
In Büchern ist sowas immer undefiniert oder grau. In Blender wäre das was für eine Simulation.
Simulanten. Simulierte Simulanten ... müßten ja minus mal minus zu realen Realitäten werden. Hier. Im nicht-vorhandenen. Im virtuellen, wahr und für Wahr genommenen. Fürwahr.
Das war letztes Wochenende und auch noch reichlich Tage mehr. Leider im Vergleich zu uninteressanteren Projekten interessanterweise reichlich unbeachtet. Deshalb hier ein kleines Flipbook.
Ob der Schimmel beabsichtigt war? Latüürnich! Der Klecks daneben war offensichtlich flach genug, um schnell genug austrocknen zu können. Auch ein positives Schicksal, dem Verfall durch Austrocknungstod zuvorzukommen. Wäre es ein Gehirn gewesen, wäre die Beobachtung des Austrocknungszeitpunktes interessant gewesen - in welchem Zustand hören die Hirnaktivitäten eher auf? In der austrocknenden flachen Pfütze? Würde sich andererseits die Existenz lohnen, einen kleinen Deut länger zu leben, wäre man Gefangener der schimmelzerfressenen Tiefen?
Ich habe es verfolgt und anschließend auf Grund der Registrierung, des Geldverlustes und der Unsicherheit ob der Funktion dann davon abgesehen. Und Steam war nicht mein Ding.
Aber prinzipiell eine ungeahnte Fülle der Ausschöpfung von Möglichkeiten ...
Andererseits kann ich verstehen, wenn man sicheres monatliches Einkommen für den Programmieraufwand haben möchte.
Nach wie vor bin ich davon überzeugt, daß mit zunehmender Rechenleistung das Design von wirklichkeitsnahen 3D-Simulationen zunehmend vereinfacht wird, weil (dies ist erst der Anfang) die Physikengine eine ganze Menge von Tricktools und Workarounds überflüssig macht.
Quintessenz: Die Konzentration auf die künstlerische Aussage rückt näher.
Da Second Life sowohl grafisch als auch kommerziell uninteressant ist (und auch die Journaille davon Wind bekommen hat), könnten Spieleengines eine neue Bühne für virtuelle und reale Selbstdarsteller werden.
Ein sehr schöner Aspekt:
Es lassen sich wie bei der DFÜ beispielsweise wiedermal die ersten Anfänge beobachten. Mal wieder an der Front der Entwicklung stehen können.
Und das ist erst der blutige Anfang.
Hier ein Beispiel für die Einfallslosigkeit ganz zu Beginn eines neuen technischen Meilensteins.
Aber es gibt auch schon interessantere Varianten: FSM, RAmen
Na denn baut mal schön, ich bin gespannt, ab wann es dann richtige Theaterstücke, massive Onlinetreffen (> 50 Protagonisten) mit Choreographie gibt und das bei wirklich phantasievollem Ambiente.
Ich bin gespannt ...
Und ich hätte nun wirklich nicht gedacht, daß mir Musike von Donovan gefallen könnte.
Die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer liegt heute bei 71. Kein Wunder also, daß das Rentenalter um 2 Jahre herausgeschoben wurde, Tote können ihr Geld nicht zurückfordern. Der Rentenversicherungsbetrug hätte bei Kinski jedoch keine Not getan, starb er doch mit 65.
Buch ist besorgt und gelesen. Besorgte Bücher sollten Bürgerrechte erhalten. Wer sich Sorgen macht, kann nur Bürger sein. Ob als Bildungsbürger oder mit Bürgerbildern:
Gut beseelt ist der Bildungsbürger
Gut besohlt die Bildungsschlappe
Das Bürgerbild der Bild bildet den Bildbürger. Der Bildbürger also ist gut besohlt.
Sei es, daß es sich um die gekonnte Traumdeutung oder um das innere Bild (Graf Wittgenstein) handelt.
Da jedoch muß man mit in Kauf nehmen, daß es keine Erlebbarkeit von 3D gibt, noch eine Bewegung gewohnter Art.
(Beiträge bitte von unten nach oben lesen, sonst Kausalitätsverletzung - obwohl ...)
Wir nehmen die folgenden Universalien an:
Simplum der Zahl = SP1
Simplum der Form = SPV
Simplum des Wortes (Klanges) = SPA
Wenn hier das Thema nun auf die Form bezogen sein soll, so müssen wir
vorausschicken, daß kein Unterschied zwischen Bild und Form besteht.
Dies geht daraus hervor, daß die Dingwelt nur Bilder von 3D-Formen
liefert, welche auf die supponierte Bildebene projiziert sind und erst
durch die Spekulation und Komputation - und auch durch den Tastsinn zu
3D-Körpern werden.
Hier erreichen wir schon den ersten Paradoxiepunkt, denn nur der
3D-Körper kann Anspruch erheben auf eine isotrope und transsubjektive
Existenz, welche von allen Menschen unisono und in gleicher Weise
erlebt werden kann.
Daraus ergibt sich schon, daß die Geschichte der Bilder nicht auch
die der 3D-Figuren ist. Man kann daher bei der Besprechung der
Prägungs- und inneren Bilder nie von absoluten Sinnformen sprechen.
Das Bild ist nämlich nicht mit der harten Sache identisch. Es gehört
also ein sehr feines Sinnesorgan dazu, nicht nur bei der Figur in 2D,
sondern auch bei Schilderungen Dritter, dies und jenes zu unterscheiden.
Was mir gefällt, bitteschöööön (na, wer war's?): gefunden in diversen Blogs, an dieser Stelle drücke ich meine
Freude darüber aus, daß es Menschen gibt, die meine Begeisterung für
das, was ich unter dem Begriff des Phantastischen Realismus über Richard Matouschek
kennenlernte, teilen.
Richard Matouschek habe ich als Kind kennengelernt. Leider ist mir
damals weniger seine Kunst als die französische Fassung der
Schlumpfgeschichte mit dem schwarzen Schlumpf in Erinnerung geblieben.
Der war nämlich kein Schlumpf, sondern ein Stroumpf und hat nicht Gasch, sondern (weißichnichtmehr) gesagt.
Marionettes by Scott Radke
Nukleotide, in der Mitte die Vogelgrippe, bald auch für uns.
... ein Puppenspieler muß tun, was ein Puppenspieler tun muß. Being ...
Natürlich liegt das Sensationelle dieser Bilder immer im
psychologischen Moment, daß sich mit dem Bild eine mehr oder weniger
starke Erlebnisempfindung verbindet.
Nun ist der Urgrund jedes Bildes die Stasis bzw. Konstanz und dasjenige
des psychologischen Erlebnisses der Fluxus, die Ektropie, die Energetik.
Diese sind aber zwei völlig getrennte ontologische Tatbestände.
Was mir gefällt, bitteschöööön (na, wer war's?): gefunden in diversen Blogs, an dieser Stelle drücke ich meine
Freude darüber aus, daß es Menschen gibt, die meine Begeisterung für
das, was ich unter dem Begriff des Phantastischen Realismus über Richard Matouschek
kennenlernte, teilen.
Richard Matouschek habe ich als Kind kennengelernt. Leider ist mir
damals weniger seine Kunst als die französische Fassung der
Schlumpfgeschichte mit dem schwarzen Schlumpf in Erinnerung geblieben.
Der war nämlich kein Schlumpf, sondern ein Stroumpf und hat nicht Gasch, sondern (weißichnichtmehr) gesagt.
Marionettes by Scott Radke
Nukleotide, in der Mitte die Vogelgrippe, bald auch für uns.
... ein Puppenspieler muß tun, was ein Puppenspieler tun muß. Being ...
Somit läuft alle Kybernetik der Formensprache auf eine Verständigung
von Künstler zu Künstler hinaus. Diese müssen jedoch nach dem Grundsatz
"Similis simili gaudet" das gleiche zerebrale Grundkonzept haben.
Alle anderen Menschenkategorien außer den Künstlern, den Sehern, den
Propheten und den Mantikern werden nur Epigonen und apokryphe Zaungäste
bleiben, müssen an den süssen Honig des Jenseits.
Die Folge davon ist, daß es im
strengen Sinn keine reinen Gestaltungsuniversalien gibt, insofern, als
diese oder jene Form kategorisch dies oder jenes bedeute, ausser eben
dem, was sie ist.
Simultanfigmente
Die Bilder, die bei Gott sind
Simpla und Universalien
"Man muß, will man transsubjektive Bild- und Formuniversalien aufsuchen,
zum Hilfsmittel einer eigenen Ordnung greifen, welche sich dieses
schwierigen Themas willig beugt und fügt."
Gatterburg
Was da kommt, ich weiß es nicht. Noch nicht. Aber für die Gesellschaft
respektive deren Vertreter verrückte Menschen werden mir immer
sympathischer.
Einen Gato Negro und Final Fantasy, Illusion Song - hui, das nenne ich
mal Intuition - völlig bar jeder Rationalität angeklickt; das Erbe
meines Vaters, des Slumbürgers.
Es gibt zwei Kategorien von gegenstandslosen Bildern: Die
einen sind die aposematischen Traumbilder und die anderen sind die
Sach- und Wachbilder. Die Traumbilder muß man deswegen aposematisch
nennen, weil sie meistens das Gegenteil bedeuten.
Es sind also Matrixbilder, wogegen die anderen Patrixbilder sind.
Gatterburg
Und ich stelle mir wieder die Frage, was wahre Gegensätze sind und ob
wir als Menschen überhaupt erkennen können, was vor unserer Nase
geschieht.
Kunst oder Banalität? Ambivalenz!
Ellis Gallagher ist letztens im Spiegel breitgetreten worden,
vgl. Tracing Shadows.
Da ist es wieder, das Gefühl: Meine Güte, da hättste auch selber drauf kommen können. Biste aber nich.
Aber: Kunst? Ich finde, nicht wirklich. Der Gag mit der fixen
Straßenbeleuchtung reicht mir da nicht. Schön finde ich die
Zeichnungen, keine Frage. Keine Kunst, gute Idee!
Dennoch assoziierte ich direkt Goldsworthy dabei - und der ist in meinen Augen durchaus ein Künstler.
Keine Kunst, aber gute Beobachtungsgabe und wissenschaftlicher Hintergrund: Rotating Snake