LowPolis



Die Strecke bringt die Schnecke zur Strecke


Das Brot wollte so gern ein Toast sein. Das sollte dem Toaster ein Trost sein.


MENSCH MENSCH

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Ja mei ...
Ja, ich glaube bzw. hoffe auch, daß der Verstand nicht an der Schnittstelle zur Datenbank(krise) gegen eine geringe Gebühr abgehangen wird. Und finde den Vergleich mit der durch den Buchdruck einhergegangenen "Kulturrevolution" auch sehr gelungen.

EDGE WORLD QUESTION CENTER

Meiner Meinung nach ist das auch bitter nötig. Schon damals wurde es für unsere Hirnkapazität ziemlich eng, wollte man alles relevante (das ist ein anderes Thema ) Wissen für sich in der Kalotte behalten. Also war die Konservierung in Büchern nicht nur nett oder sinnvoll, sondern notwendig.


brokenbrain

Heutzutage brauchen wir uns also vor dem Schreckgespenst des ausgelagerten Gehirns nicht mehr zu fürchten, da sich alles Wissen sowieso nicht mehr in einer Person wird bündeln können.

Aber als Entschuldigung oder gar Ausrede ist mir das zu schal.

Daß das Streben nicht zum erwünschten Ziel führen kann, ist doch wohl gerade die Motivation dazu!

Von daher: Das Internet macht schon doof. Merken werden wir das, wenn unser Wirtschaftssystem mal ohne die Technobubbles wird auskommen müssen - und sei es nur, daß ein Kurier irgendwohin fahren muß und sich mit einer Karte zu orientieren hätte. Einer gedruckten. Im Westen geht die Sonne auf, im Norden ist ihr Mittagslauf ...


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Saturday, January 16, 2010 in Menschsein  |  Permalink |  Comments (0)


Wie wirds denn werden? Will ich das wissen?

Konsumication.


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Wednesday, December 30, 2009 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeitenMenschseinWahrgenommenesactio est reactio  |  Permalink |  Comments (0)


Am Sonnabend in der Tonhalle.
Endlich in Ruhe weinen.


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Monday, November 09, 2009 in Die KunstMenschsein  |  Permalink |  Comments (0)


als wir noch Jungen waren ...
Ich liebe Musik, die das Interface überbrückt.
Von der reinen Wandlertechnik, die analog in digital wandelt, um es nochmals gewandelt analog ins Ohr zu befördern. Per Luftdruckschwankung. Per Trommelfell-Knöchelchenmechanik mit Reibungsverlusten und komplifizierter Resonanzanregung in der Schnecke. Wir wässrigen Wesen haben ein nahe am Wasser gebautes Wesen. Jedenfalls ich bei diesem Lied.



Im Gehörgang findet die Gehör-Gang Gehör.
Wie auch immer. Was hätte ich denn tun sollen?

Und was ich klasse finde: Daß er es klasse fand und nicht g**l.




Es wird wieder Zeit, Strand ...

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Saturday, April 04, 2009 in MenschseinMusike  |  Permalink |  Comments (0)


kein Freispiel drin.



Wednesday, February 04, 2009 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeitenMenschsein  |  Permalink |  Comments (0)


1/52 Leben.
2 Apfelbäume und ein Nußbaum.
Saison.
Aufsammeln.
Sich sammeln.
Hinsetzen, für einige Minuten. Bücken, klack in den Eimer. Musik von Herrn Burnster im Ohr. Stimmt nicht. Jedenfalls so nicht. Im Hirn. Ich renne nicht mit Minilautsprechern durch die Gegend.

Der Kampf gegen die Elemente, der keiner ist, weil ja gewonnen wird.
Gewonnen wird dabei auch die Freude an der Zeit, die man brauchte, um es mit Holz und Kohle warm zu bekommen. Die Zeit, um die Fallobstäpfel aufzusammeln, zu schneiden, zu entkernen, zu schnippeln und den Dampfentsafter zu füllen. Und die innere Freude, die Wärmeenergie, die man zum Heizen sowieso erzeugt, direkt zum Entsaften nutzen zu können.

Der Kreislauf:
Das Holz gesammelt. Vorräte. Für später.
Das Später, das jetzt gerade war. Der Aufwand, all die Stöckchen zu schneiden und zu entblättern.
Die Kiefernzapfen, allesamt aufgehoben, um als Ofenanzünder zu dienen. All die Kniebeugen zahlen sich dann aus.

Also was wars:
  • Apfelsaft
  • Apfelmus
  • Apfelkompott
  • Apfelgelee
  • Apfelkuchen
  • Apfelchips, ofengetrocknet
  • und als Höhepunkt der Apfelflammkuchen.
    Hat die Reklameindustrie hierzulande meines Wissens noch gar nicht ausgeschlachtet. A propos: die Bank ist kaputt, ich will Euer Geld.

Die Nüsse.
Wie Ostereier suchen, nur leichter. Und endlich die Zeit genommen, einen Großteil von ihnen zu knacken. Das Volumen für den Transport nach Dusseldorf zu verringern und gleichzeitig die Nußschalen als weitere Wärmequelle im Ofen verwenden zu können. Für die Äpfel.

Das Garagentor.
Mein einziges Projekt. War mir klar, daß das Tage dauern würde. Erst dekapieren. (Womit ich diesmal nicht den Zeitgeist meine). Aber wie und mit welcher Technik?
Sieht erstmal leicht aus, wenn der Lack zum Teil schon von selbst abfällt. Aber eben nur zum Teil. Beobachten, daß Astlöcher wesentlich langsamer verwittern als das Holz zwischen den Jahresringen.

Versuch1:
Chemie. Draufklatschen, warten und und abspachteln. Geht. Aber es geht so. Bringt wenig, kostet viel.
Geht nämlich auch so mit dem Spachtel. Aber nicht alles ab.

Versuch 2: Heißluftfön.
War irgendwie nicht heiß genug. Andere Düse (oder war es wasserlösliche Farbe?) Mit der ging es dann, aber so kleinlich, daß angesichts der Fläche und Geometrie des Tores ich mir als Tor vorkam, das mit dem Fön abzufönen. Da hätte ich eher einen Fön bekommen.

Versuch 2a: Sinnloser Gasdosenunkrautflämmer.
Sah bestimmt gut aus für diese Lustigvideosendungen. Aber es hat was von Zen, mit einer Gasflamme sinnlos über den Hof zu laufen, also mache ich es so. Das mit dem Hof - zum Dekapieren nur für Basketballer geeignet.

Versuch 3: Drahtbürste.
Schon besser. Erstmal mit der konventionellen, der mit einfachem infinitesimalen Runddraht. Erstmal längs zur Faserrichtung. Das Holz sollte ja nicht aufgerissen werden. Dann doch quer dazu. Überraschung: Mit einer vermeintlich von mir als Billigbürste herabqualifizierten Drahtbürste, die anstelle von Runddraht kleine Drahtbänder verwendete, ging es noch viel besser. Das mußte an dem Nachfedereffekt gelegen haben. Aber alles in allem doch anstrengend.

Versuch4: Lack ab.
Ja, ich habe ein mit einem damals verwendeten Minibildröhrenfernseher beworbenen Baumarktwunderartikel gekauft. Ich schäme mich, daß für ein sinnvolles Produkt derartige Reklame gemacht werden muß.
Das Prinzip: Bohrmaschinenaufsatz. Jaa, werden Sie jetzt sagen. Kennwa schon. Ist Mist. Aaaber, weit gefehlt:
Eine simple, aber effiziente Idee: dicken Draht nehmen. Ein einfacher Mechanismus, der ein dickes Gummiband, in das einfach Drahtklammern eingetackert sind, aufnimmt. Fertig. Der Trick: die gewöhnlichen, einfachen Drahtbürsten werden rund und streicheln dann nur noch das Holz bzw. den zu entfernenden Lack. Durch die Aufbringung auf dem Gummiband kann man das Gummiband herausnehmen, umdrehen und wieder einsetzen, so daß der Abrundungseffekt, der bei vernünftigen Borsten sowieso wesentlich geringer ausfiel, quasi wieder neutralisiert werden konnte. Ich liebe Werkzeug, das den Zweck erfüllt, den es erfüllen soll.

Ein Genuß, der uralten Bohrmaschine, die tatsächlich unter Belastung stundenlang gelaufen ist, dabei zuzuschauen, wie sie quadratzentimeterweise den alten Lack abträgt. Verkleidet mit Pseudomundschutz und Lärmschutzkopfhörer, der mit Brille aber nicht richtig was taugt, dann an der ausgehängten Tür geschrubbt. An dem einen Flügel. Problem: Regen, der aufs Tor fällt. Tragen. Schraubendreher hintragen. Werkstattlämpchen hertragen. Viel zu dunkel. Zeit. Schon Dienstag. Baustellenstrahler angeschlossen. Spachtel geholt. Licht aus. Wo waren die Leuchtstabvorräte? Holz holen. Asche rausbringen. Kohle holen. Scheune aufräumen. Kohle bestellen. Scheiße, in Dusseldorf ist es 1 Euro pro 25 kg billiger. Und die Lieferung und Palette auch noch bezahlen und alles im voraus. Zähneknirsch. 45 Euro aus dem Fenster werfen. Beute sucht Meute.
Und immer wieder die Angst vor dem Tod nahestender.

Die ausgehängte Torhälfte ließ sich dann trotz Regens bearbeiten, hat dann aber noch einen halben Tag Zeit zur Entfernung der Holzwolle aus den Brettzwischenräumen gekostet. Und der Huddel ruft lauter als der Watzmann.
Darauf ein im Cora entdecktes Bier: CH'TI Bière de Garde.




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Sunday, October 05, 2008 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeitenDie NaturGedönsMenschseinWahrgenommenes  |  Permalink |  Comments (3)



Brehmstraße


Saturday, May 24, 2008 in BefindlichkeitenDie NaturGedönsMenschseinWahrgenommenesactio est reactio  |  Permalink |  Comments (1)


und schon sitzte an der Dose ...
und tastest an der Tastatur. Au weia. Mit noch aufgerauhten Händen. Das geht immer so schnell. Liegt das an der Kälte? Oder dem ungewohnten Umgang mit der manuellen Arbeit? (Also Dinge anfassen, so richtig, mit festhalten und so)

Im Sonnenschein losgefahren, nach Frankfurt auf die Wetterscheide vergebens gewartet und im Silbergrund schneeballgeschlachtet.

Angekommen im Haus mit ausgeglichenem Dingensindex: Außentemperatur = Innentemperatur. (Wärmeübergangskoeffizient? Nee, das ist ja bloß die Werkstoffkennzahl, aber wie heißt denn das, wenn der Gradient ausgeglichen wurde?) Aber erstmal für Strom und Wasser sorgen. Strom geht einfach: 10x klickern. Wasser ist schon komplizierter, weil 9 Ablaufventile erstmal geschlossen werden müssen, in etwa so wie in amerikanischen Filmchen: im schummrigen Taschenlampenlicht entscheiden, wieviel Schmackes man mittels Kombizange dem Rändelrädchen zutraut, bevor es abgedreht ist.

Also erstmal heizen. Also erstmal Holz holen. Also erstmal Kohle holen. Also erstmal Grillanzünder holen. Also erstmal die Betten beziehen. Also erstmal heizen. Sagte ich schon, erstmal zu heizen?

Die Naturgewalten als Gewalt erleben, aber schön harmlos, bitte.

Und nach 2 Tagen, wenn die erste Asche rausgetragen wird, da war es so wie gewollt: Muße. Und Freude darüber, daß das noch möglich ist, auch in so kurzer Zeit. Der dänische Ofen war angeworfen zwecks allgemeinen Lehmwandangeheizes - draußen tanzten die Schneeflocken, so daß man guten Gewissens einfach in der Hütte bleiben - und, man höre und staune: sich das "alte" Plone2-Buch zu Gemüte führen konnte.

Habe eben auch im left_slot das hier versucht: "here/portlet_related/macros/portlet" - man sieht aber nichts - und sowohl unter den Blogentries als auch unter den "normalen" Dokumenttypen ist nichts zu sehen von "related".
Wobei ich mir das unter Umständen auch im main_template ggf. rausgeschossen habe. Das würde erklären, warum ich nichts im left_slot sehe - aber in den Bearbeitungsformularen müßte das eigentlich zu sehen sein.

Mir schwant langsam die Idee, einen Migrationshintergrund zu erlangen. Nur, ob sich der alte Content migrieren läßt? Ich habe nämlich erstens an den Templates herumgedoktort, vor allem am MainTemplate, was man ja anscheinend nicht machen soll, weil daran am heftigsten herumentwickelt wird, und zweitens ist das SimpleBlog-Produkt installiert, was halt auch inkompatibel zu Plone3 sein dürfte. Aber worauf ich hinaus wollte - die related-Funktionalität fände ich schon nett.



In Plone3 mal getestet - aber das ist wahrscheinlich was anderes. Es gibt standardmäßig die Möglichkeit, Kategorien anzulegen und kann dann auf Dokumente dieser Kategorien verweisen - sehr nett. Zum Blog fehlt nur noch die Möglichkeit, diese Kategorien irgendwie als Navigationsbaum darzustellen - ggf. als selbstgebautes Portlet?


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Saturday, March 29, 2008 in MenschseinPlone  |  Permalink |  Comments (0)











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Monday, January 28, 2008 in Menschsein  |  Permalink |  Comments (0)


yes or no?
Zack.

3 1/2 Jahre, alle Symptome.
Stutzig macht das schlagartige hohe Fieber, welches nicht zur dokumentierten Symptomatik paßt.

Und was, wenn das Virus mutiert?
Was es tun wird?
Weil es keinen Uhrmacher gibt, der uns aus der Kacke helfen kann?
H5N1 läßt grüßen.

Das Noro-Virus hat es auch schon zu anderer ungerühmter Berühmtheit gebracht. Classification of Bioterrorism Agents: B


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Saturday, January 26, 2008 in BefindlichkeitenMenschsein  |  Permalink |  Comments (3)


Kultur ist, wenn man
nicht
vor lauter Arbeit
nicht
zum Geld verdienen
kommt.

Zeit ist Geld.
Teuer erkauft.
So die Zeit.

Jüngst stands im Spiegel [44/2007, S. 71].
Anders ausgedrückt: Je oller je doller.
Die Weisheit der Jecken
kann mir was stecken.


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Tuesday, November 13, 2007 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeitenGebrochene WorteMenschseinWahrgenommenes  |  Permalink |  Comments (0)


3x hat es geklingelt - dann stand Gripschman vor der Tür.
Das hatten wir in unserer mindestens 17jährigen Mietskasernenkarrriere noch nicht erlebt: ein einzelner mutig Liedgut vortragender Gripsch-Einzelkämpfer!

Und der krönende Abschluß, nachdem er mit Beute von dannen gezogen war:

Wir schauten uns an und waren einig: Southpark!


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Thursday, November 08, 2007 in DüsseldorfMenschsein  |  Permalink |  Comments (0)


Selbstbezüglich. Gebrochen.
Es gibt Bücher,
die rufen einen zu sich.
Ohne daß man davon wußte.
Erik Rhinow


Darauf ein Buddhabrot



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Friday, October 26, 2007 in BefindlichkeitenBücherGebrochene WorteMenschseinWahrgenommenes  |  Permalink |  Comments (0)


Mal geschafft, einfach zu sein. Aufzunehmen, ohne Erwartungen.
Die Ohrenmäuse sind ein Tanzprojekt, das von Birgitt Stamm mit großem Engagement und vor allem mit Bälgern inszeniert wird.

Gestern waren die ersten beiden Auftritte. Ich habe mich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt, so jung und unbeschwert; als ob ich da selbst mitgemacht hätte.

Bilder folgen demnächst. Hier ein kleiner Vorgeschmack aus der Probe:





Musik: Tea Time Ensemble

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Sunday, October 14, 2007 in Die KunstMenschseinMusike  |  Permalink |  Comments (0)


Robert Levine
Das ist jetzt nur grob gesagt, denn auf die letzte Urlaubswoche dieses Jahres haben wir uns im Dritten eingestimmt. Mal wieder ins Hailich Graab, ist schon so lange her.

Aber das paßt zum Thema. Im Elsass hat man Zeit für die Sinne. Man nimmt sie sich.

Kuriosität des Wochenendes: Allen Ernstes werden Kiefernzapfen im Blumenmarkt verkauft: Für 40 Cent pro Zapfen. Meine Güte, wir sind reich und wußten es nicht.

Ein Beispiel dafür, wie weit wir uns von unserem Leben entfernt haben. Im "Pays Welche" wird jedenfalls noch im Herbst für den Winter gesorgt.

Hier in der vermeintlich zivilisierten Stadt werden die Bucheckern achtlos von Fußgängern plattgetrampelt, anstatt sie zu sammeln. Wer hat dazu schon Zeit?

Zum eigentlichen Thema des Buches später mehr, denn es ist schon spät und ich habe jetzt keine Zeit mehr ...

Eine Landkarte der Zeit


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Sunday, September 23, 2007 in BücherMenschsein  |  Permalink |  Comments (0)


erlebt.
Und buchstäblich gesehen, was es nicht zu sehen gab. Stattdessen nicht sehen können, was es zu sehen gab.

Beim Auge kann ein inadäquater Reiz sog. Phosphene hervorrufen, etwa, wenn man mit einem Finger auf den Augapfel drückt und dann Lichtmuster sieht.

Zu denken gab mir, daß dies nicht der Fall war. Es fing an mit einem kleinen Punkt, den ich mit beiden Augen wahrnehmen konnte und der verhinderte, daß ich Text am Bildschirm lesen konnte. Im Laufe der Zeit (ca. 30 lange Minuten) breitete sich der Punkt zum Fleck aus, der sich outline wie ein Halo ringförmig zum Rand hin vergrößerte.

So schnell geht das. So schnell ist man fast handlungsunfähig. So schnell kann auch alles andere eintreten. Und was war es jetzt? Die 35 Erythrozyten, die mir den Zufluß zur Netzhaut verstopt hatten? Ein Infarkt im verarbeitenden Gehirnbereich? Zu hoher Blutdruck? Zu niedriger Blutdruck?

Momentan ist es weg - und ich brauche sowas nicht wieder.


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Thursday, September 13, 2007 in MenschseinWahrgenommenes  |  Permalink |  Comments (0)


Da bin ich im Moment viel zu kaputt für.


Aber ein paar Notizen an mich selbst über die Eindrücke, die viel zu schnell und zu kurz kamen:

  • Zugfahren, zugfahren, zugfahren
  • Das neue Buch über die kulturelle Bedeutung der individuellen Wahrnehmung und Behandlung von Zeit. Interessant. Weiterlesen
  • Das leibliche Wohl
  • Nachts in völliger Dunkelheit zurück zur Bleibe laufen
  • Der verblühte Sommerflieder
  • Eins von den geparkten Bälgern mit 40 Fieber
  • Das Erwähnen der Kölner Elektronikmusik-Veranstaltung in der umsonst in der Bahn Herumliegezeitung
  • Der Film. Das Popcorn. Der nette Farbträumer.
  • Die Unmöglichkeit, dies hier zu illustrieren, weil USB an meiner Dose nicht richtig funktioniert.
  • Der Sitzplatz direkt hinter dem Cockpit im ICE
  • Das Kreisen von immer demselben Musikfetzen in meinem Kopf " a tickyticky timebomb"
  • Der kratzende Hals. Der kranke, aber tapfere Filmvorführer
  • Die kommende Woche

Nacht.


Sunday, August 19, 2007 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeiten  |  Permalink |  Comments (0)


Aber nett - und soweit ich weiß, sendet das Ding keine Daten, sondern empfängt nur und ist nicht zu tracken, noch nicht.
Wir haben es getan.

Gegen jede Vernunft 6 Stunden im Auto rumgefahren für andere 6 Stunden Urlaubsgefühl.



Man freut sich, dieselben Vorlagen der Natur phaszinierend zu finden wie die hier.

Und wissense was: Schön wars. Der Moment, die Brille abgelegt zu haben (Die Brille ist für einen kurzsichtigen Menschen symbolisch sowas wie alle Last des Alltags) und die halbe Minute zum Wasser zu gehen, halbblind, ganz und gar im Jetzt und alle Sinne auf Empfang, das war herrlich und hat Muster in den Pyramidenzellen hinterlassen.

Sehr nett ist auch der Blick auf das Navi mit dem weltdämlichsten Produktnamen, wenn man sich um Antwerpen vorbeiwinden möchte: Man sieht förmlich in einen Spaghettihaufen und versucht, solage die rote unter den gelben Nudeln reinzuflutschen, bis man gesättigt ans Ziel gelangt ist.


Bin am Strand, der ausreicht.
Klasse Text.

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Sunday, August 05, 2007 in BefindlichkeitenDie NaturMenschsein  |  Permalink |  Comments (0)




Unsere Gesellschaft ist eine des Betruges und der Lüge.



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Tuesday, July 31, 2007 in Befindlichkeiten  |  Permalink |  Comments (0)


Proportionalitäten täten sein vonnöten in zerhackten Zeiten.
Liebe Leute, schreibt doch nicht so viel, wie soll ich das denn alles lesen?

Ich bin dann mal wieder da.

Und habe das analoge Leben genossen:

  • Zeitung lesen
  • Buch lesen (VALIS)
  • Kleinbildfilme belichten. Die haben wenigstens ihr Verfallsdatum aufgedruckt, nicht so wie bei CD's, DVD's, Trallala- und Hopsassa-Cards oder Disketten
  • Tagebuch schreiben, so auf Papier, jetzt. Von Hand. Mit Stift.
  • Miteinander reden ohne Tastatur.
  • Kein Blaster weit und breit.



Friday, July 20, 2007 in (Un)ausgegorenesBefindlichkeitenMenschseinWahrgenommenes  |  Permalink |  Comments (0)


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Scheiße, nichts mehr wie früher ...